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Festsonntag, Kreisverbandsfest (125Jahre FFW Rockenberg) PDF Drucken

In Rockenberg wurde am Sonntag im Rahmen des 125-jährigen Jubiläums der freiwilligen Feuerwehr auch das Kreisfeuerwehrverbandsfest gefeiert. Etwa 90 Freiwillige Feuerwehren aus dem gesamten Wetteraukreis nahmen im Klosterhof Aufstellung und wurden von Festpräsident Berthold Antony, Bürgermeister Manfred Wetz, Schirmherr Norbert Kartmann, Kreisbrandinspektor Otfried Hartmann und Vertretern des Wetteraukreises begrüßt. Nach der Ansprache setzte sich der Zug in Bewegung. Den Beginn machten die Festdamen und die Rockenberger Wehr mit ihrem Festwagen, der das historische Rathaus darstellte. Liebevoll hatten die Brandschützer das Gebäude in allen Einzelteilen nachgebaut. Auch die historische Spritzenpumpe stand auf dem Festwagen. Danach folgten die Ehrengäste in ihren Pferdekutschen und historischen Fahrzeugen .

Gemeinsam mit den wetterauer Feuerwehren bildeten die Rockenberger Ortsvereine, die sich mit bunten Kostümen und teilweise mit eigenen Festwagen präsentierten, den Hauptteil des Zuges. Die Feuerwehren marschierten in ihren Uniformen, einige hatten historische Geräte mitgebracht. Den Marschtakt gaben die 16 Kapellen und Spielmannszüge an, die für die musikalische Untermalung sorgten. Ein Höhepunkt des Zuges war sicherlich auch das 6er-Gespann der Licher Brauerei. Die Rockenberger Bürger hatten den Weg des Festzuges liebevoll geschmückt und begrüßten die Teilnehmer des Zuges mit Applaus. Großen Zuspruch fanden die Stände, die einige Rockenberger aufgestellt hatten um die Besucher mit Getränken zu versorgen. Denn Petrus meinte es gut mit den Rockenbergern und zeigte sich mit Sonnenschein und warmen Temperaturen freundlich der Feuerwehr gesonnen. Im Festzelt wurden die über 2000 Teilnehmer noch einmal von Festpräsident Berthold Antony begrüßt und mit Stolz präsentierte er die 27 jungen Festdamen. Diese führten ihre beiden Festtänze auf, erst den klassischen Walzer in ihren Festkleidern, später noch einen fetzigen Showtanz zu den Klängen von Queen in etwas knapperem Outfit. Danach wurde die Bühne zum Tanz eröffnet und viele nutzten die Möglichkeit. Der Heimatland PartyXpress boten Tanzmusik vom Feinsten. So blieben einige Feuerwehren auch etwas länger und bestellten noch das eine oder andere Bier vom Fass.

Am Abend wurde wieder Programm für die Rockenberger Bürger geboten. Auf dem Programm stand ein Spiel ohne Grenzen. Sechs Mannschaften hatten sich aufgestellt um den ersten Preis zu erringen. Hierbei handelte es sich um eine Tagesfahrt in den Landtag nach Wiesbaden, verbunden mit einer Besichtigung des Frankfurter Flughafens. Gestiftet wurde der Preis von Landtagspräsident und Schirmherr des Festes, Norbert Kartmann. Beim Einmarsch präsentierten die Mannschaften ihre Maskottchen, von denen das Beste durch Publikumsapplaus ausgewählt wurde. In dieser Disziplin gewann die Abteilung des Gesangvereines Immergrün, die in Cowboy- und Indianerkostümen einliefen. Ihr Maskottchen war eine hübsche Squaw am Marterpfahl, die aber auf der Bühne befreit wurde. Bei den Spielen wurde viel Geschicklichkeit verlangt, so mussten alle Gruppenmitglieder gemeinsam auf drei Skiern eine gewisse Strecke auf Zeit absolvieren, Nägel mussten mit einem schweren Hammer in einen Stamm geschlagen werden, Bälle wurden mit einem Katapult geschleudert und mussten mit einem auf dem Kopf befestigten Eimer gefangen werden.

Ein Highlight war sicher das Mülltonnenrennen, das für viel Gaudi im Zelt sorgte. Weiterhin wurde ein Wettkampf im Speedstacking geboten, bei dem aber Eimer anstatt Becher gestapelt werden mussten. Gesamtgewinner des Abends wurde schließlich die Gruppe des Immergrün, gefolgt von der katholischen Jugend, die sich auf ein Spanferkelessen freuen darf. Weitere Teilnehmer waren der WSV Oppershofen, die alten Herren des TuS Rockenberg, die Feuerwehr Oppershofen und die Radfahrer vom RV Germania. Die Zuschauer hatten die Möglichkeiten, weitere Preise zu spenden und so ihre Lieblingsmannschaften zu unterstützen. Aber auch unter den Zuschauern wurden verschiedene Preise verlost, unter anderem kleinere Reisen und Sachpreise. Noch bis spät in die Nacht wurde zur Musik der Festkapelle im Festzelt getanzt und getrunken, bevor das Zelt der Nachtwache und den Räum- Und Putzkräften überlassen wurde, die das Zelt auf den am nächsten Tag folgenden Frühschoppen vorbereiteten.

Text: Sascha Piffko

 
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