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Am vergangenen Samstag traf sich die Rockenberger Feuerwehr zur alljährlichen Jahreshauptversammlung, die sich wieder einmal sehr ereignisreich gestaltete. Zu Beginn begrüßte der 1. Vorsitzende, Sascha Piffko, die versammelten Mitglieder, Vertreter der Oppershofener Feuerwehr sowie die Wettertaler Blasmusik, die für die musikalische Umrahmung des Abends sorgten, und resümierte anschließend die Vorstandsarbeit des vergangenen Jahres. Durch grundlegende Veränderungen in der Besetzung des Vorstandes war im vergangenen Jahr zuerst eine Eingewöhnungsphase von Nöten, Routine werde jedoch auch im kommenden Jahr noch nicht aufkommen. Piffko dankte zudem auch dem vorhergehenden Vorstand für die hilfreichen Ratschläge. Anschließend kam er auf wichtige Ereignisse dieses Jahres zu sprechen, allem voran natürlich die Anschaffung der zwei neuen Fahrzeuge, nämlich des aus eigener Initiative der Feuerwehr angeschafften Mannschafttransportwagens sowie dem durch die Gemeinde finanzierten neuen Löschfahrzeug. Hierbei wurde betont, dass die Feuerwehr durch Eintritt in den Katastrophenschutz die Gemeinde bei der Finanzierung sehr entlastet habe.
Auch der nachfolgende Redner, Wehrführer Stephan Ludwig, betonte die Bedeutung der neuen Fahrzeuge sowohl für die Wehr als auch natürlich für die Bürger der Gemeinde. Des Weiteren verlas er die Einsätze des vergangenen Jahres, zu denen kein Brandeinsatz, sondern vielmehr technische Hilfeleistungen zählten. Ludwig nannte zudem auch die Brandschutzerziehung als wichtigen Pfeiler der Wehr, der schon die Kleinsten zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Feuer bringen soll. Daher gab es in diesem Bereich auch einige Weiterbildungen sowie Neuanschaffungen zur noch besseren Veranschaulichung des Brandgeschehens. Darüberhinaus sprach Ludwig die Bildung einer neuen Jugendfeuerwehr, die im Sommer dieses Jahres geplant sei, an. Die Übernahme der derzeitigen Jugendfeuerwehr in die aktive Wehr finde bei der Generalversammlung nach der Pfingstübung statt. Nach dem Bericht des Wehrführers wurde das Protokoll der letzten Jahreshauptversammlung sowie die verstorbenen Mitglieder durch Schriftführer Nico Dworschak verlesen, in dessen Anschluss die Totenehrung stattfand. Der darauf folgende Bericht des Rechners, Michael Weil, wurde von den Kassenprüfern bestätigt und der Vorstand entlastet.
Als nächster Tagesordnungspunkt waren Neuwahlen festgeschrieben. Hierbei wurden Stephan Ludwig als stellvertretender Vorsitzender und Nico Dworschak als stellvertretender Wehrführer in ihren Ämtern bestätigt. Der 1.Gerätewart, Christoph Dietz, trat nach 8 Jahren Amtszeit zurück. Sein Nachfolger wurde Michael Becker. Piffko lobte bei dieser Gelegenheit die hervorragende Arbeit von Christoph Dietz in den vergangenen Jahren. Neben Kornelius Markefski wurde Theo Anselm als Kassenprüfer gewählt. Im Anschluss an die Wahlen überbrachte der 1. Beigeordnete der Gemeinde, Manfred Büschers, Grüße des Gemeindevorstandes. Er dankte der Feuerwehr für die geleistete Arbeit und die stetige Einsatzbereitschaft. Für die Bevölkerung sei es beruhigend, eine so zuverlässige Wehr zu haben, die durch die neuen Fahrzeuge nun noch effektiver arbeiten könne. Es folgten die Ehrungen für lange Mitgliedschaft. Der 1. Vorsitzende überbrachte seine Wertschätzung für die zu Ehrenden, die dem Verein so viele Jahre die Treue gehalten haben und zahlreiche Veränderungen miterlebt haben. Für 70-jährige Mitgliedschaft wurden August Wettner sowie August Wetz geehrt, für 60 Jahre Reinhold Markus Groß, Alois Landvogt, Günter Leander, Alfons Sulzbach, Gerhard Wasserheß, Walter Wasserheß sowie Karl Wolf, für 50 Jahre Theo Anselm, Franz-Josef Langsdorf, Walter Lehmann, Erich Lidtke und Erhard Ritzel.
Im Anschluss folgte noch ein weiterer Höhepunkt dieser Versammlung, nämlich die Ernennung von zwei Ehrenmitgliedern. Der Vorstand schlug Berthold Antony und Peter Stary vor, die sich durch besondere Verdienste ausgezeichnet haben. Berthold Antony hat über viele Jahre die Feuerwehr als Gruppenführer, 1.Vorsitzender, Wehrführer und Gemeindebrandinspektor entscheidend geprägt. Peter Stary hingegen war über 20 Jahre als Rechner tätig, einer der verantwortungsreichsten Posten im Vorstand. Durch sein kluges Wirtschaften hat auch er großen Anteil an der Ausbildung des heutige Profils der Rockenberger Feuerwehr. Die Versammlung bestätigte die Vorschläge des Vorstandes einstimmig. Antony bedankte sich auch im Namen von Peter Stary für die erhaltene Auszeichnung und betonte die Wichtigkeit des ganzen Vorstands.
Daraufhin wurde die die Sitzung vom 1.Vorsitzenden mit den besten Wünschen an alle Mitglieder geschlossen. Mit heißen Würstchen und kalten Getränken klang der Abend in gemütlicher Gesellschaft aus.

 
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